Oskar und die Dame in Rosa | Schauspiel mit Doris Kunstmann

  So., 31. Januar 21 | 15:30

Direkt zur Ticketauswahl

Die Veranstaltung kann auf Grund des aktuell verfügten Lockdowns nicht stattfinden und ist somit abgesagt. Die Eintrittskarten können ab sofort zurückgegeben werden.
Informationen zur Kartenerstattung

Oskar ist erst zehn, aber er weiß, dass er sterben wird. ‚Eierkopf‘ nennen ihn die anderen Kinder im Krankenhaus. Doch das ist nur ein Spitzname und tut nicht weiter weh. Schlimmer ist, dass der Arzt und Oskars Eltern Angst haben, darüber zu reden. Nur die Dame in Rosa hat den Mut, mit ihm über seine Fragen nachzudenken.

Sie gehört zu den Frauen in rosa Kitteln, die sich in der Klinik ehren­amtlich um schwerkranke Kinder kümmern. Oma Rosa – wie Oskar sie nennt – rät ihm, dem lieben Gott jeden Tag in einem Brief zu schreiben, was ihn bewegt. Oskar, der nicht mal an den Weihnachts­mann glaubt, ist nicht begeistert.

Oma Rosa bringt ihn dazu, sich jeden Tag wie zehn Jahre seines Le­bens vorzustellen. Auf diese Weise durchlebt Oskar ein ganzes Men­schenleben, bis er mit 110 Jahren zu müde ist, um noch älter zu werden.